Lecture Recital / Gesprächskonzert
Titel:
Komponieren, Diskutieren, Profitieren
Joseph Joachims "Variationen über ein irisches Elfenlied" und Johannes Brahms' "Variationen über ein ungarisches Lied"
 
3. April 2020 19:30
Musikhochschule Karlsruhe,
Velte Saal
 
Dr. Michael Struck, Moderation, und Dr. Anna Zassimova, Klavier
Programm: hier.

Fotograf: Max Ott

Dr. Anna Zassimova wurde in Moskau als Tochter eines Physikers und einer Pianistin geboren. Sie studierte Klavier bei Prof. Vladimir Tropp (Musikakademie Gnessin, Moskau) und bei Prof. Michael Uhde und Prof. Markus Stange (Musikhochschule Karlsruhe). 

Zassimova gastierte auf den internationalen Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, Piano á Saint Ursanne (CH), Musica Viva München, Bloomsbury festival London, Chopin-Festival in Marianske Laune (CZH), ECLAT Stuttgart u.a. Konzertreisen führten sie durch Russland, USA und China. Die Konzertaufzeichnungen, Interviews und CD-Albums wurden ausgestrahlt in Deutschland bei den Sender wie DLF, NDR, SWR, BR, NDR, WDR sowie international (BBC, Radio Swiss u.a.). Schwerpunkt ihrer international breit rezensierten Diskographie sind Werke von Frederic Chopin und  Russische Klavier- und Kammermusik der Jahrhundertwende. Im September 2018 präsentierte sie das Programm ihrer neusten CD „Sonata-Reminiscenza“ (Hänßler Classic) in der Elbphilharmonie Hamburg. 2019 wurde diese CD für den Preis für klassische Musik in Deutschland  Opus Klassik  nominiert. Zassimova ist auch Kunsthistorikerin und Musikwissenschaftlerin. Die Wiederentdeckung des russisch-französischen Komponisten Georges Catoire setzt man in Verbindung mit ihrem Namen. Mit dem Buch über Catoires Leben und Werk (Verlag Ernst Kuhn, Berlin 2011) sowie mit ihren Aufnahmen (Hänßler Klassik, cpo, Antes) eröffnete sie einen neuen Blick auf diesen Wegbereiter der russischen Moderne. 

Dr. Michael Struck, geb. 1952 in Hannover. Nach dortigem Schulbesuch und Zivildienst ab 1973 Studium an Musikhochschule und Universität Hamburg (Schulmusik, Klavier, Instrumentalpädagogik, Musikwissenschaften, Erziehungswissenschaften) mit entsprechenden Abschlüssen (1. Staatsexamen, staatl. gepr. Privatmusikerzieher, Diplomprüfung Klavier). 1983-1985 Referendariat in Hamburg und 2. Staatsexamen.

1984 Promotion mit einer Dissertation über Die umstrittenen späten Instrumentalwerke Schumanns. Untersuchungen zur Entstehung, Struktur und Rezeption (Druck: Hamburg 1984). 1985 zunächst im niedersächsischen Schuldienst, dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter an zwei Pilotprojekten für eine neue Joh. Brahms Gesamtausgabe am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel (1985-1990/91) und Mitwirkung beim Aufbau der Brahms-Forschungsstelle.

1991-2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitglied der Editionsleitung an der Kieler Forschungsstelle der Joh. Brahms Gesamtausgabe, dort weiterhin ehrenamtlich tätig.

Forschungs-Schwerpunkte: Interdependenz analytischer, werkgenetischer und philologischer Fragestellungen; Musik in der Emigration, editorische Projekte.

Publikationen zur Musik des 18.-20. Jahrhunderts (vor allem zum Schaffen von Schumann, Brahms, Berthold Goldschmid, Joh. A. P. Schulz), Rezensionen, Editionen (Joh. Brahms Gesamtausgabe u. a.); CD-Booklets.

Tätigkeit als Pianist (Gesprächskonzerte, Zusammenarbeit mit Vocalensemble und Studentenkantorei der Universität Kiel sowie mit dem Wiesbadener Kammerchor, Klavierduo mit Tochter Anna Theresa Struck-Berghäuser) sowie als Musikkritiker und Musikjournalist.

2009 Träger des Schumann-Preises der Stadt Zwickau, 2010 als Mitarbeiter der Kieler Brahms-Forschungsstelle Mit-Preisträger des Brahms-Preises der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein.

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